Das geplante ICE-Werk soll an einem von drei optionalen Standorten im Süden Nürnbergs
entstehen. Gemeinsam ist diesen, dass es sich nicht um frei verfügbare Flächen handelt, sondern
größteils Bannwald sind. Dies ist sehr wichtig, weil es sich hierbei um gesetzlich geschützte Gebiete
handelt. Laut Gesetze handelt es ich hierbei um „Wald, der auf Grund seiner Lage und seiner
flächenmäßigen Ausdehnung vor allem in Verdichtungsräumen und waldarmen Bereichen
unersetzlich ist und deshalb in seiner Flächensubstanz erhalten werden muss und welchem eine
außergewöhnliche Bedeutung für das Klima, den Wasserhaushalt oder für die Luftreinigung
zukommt“. Das ist eindeutig und verständlich, aber offenbar seitens DB schwer zu aktzeptieren.
Wenn nun die Bürgerinititativen darauf dringen, dies zu beachten, entspricht dies keineswegs eine
„Nein-Sager“-Haltung, sondern der Erwartung, dass Gesetze für Alle gelten und einzuhalten sind.
Sowohl von Bürgern als auch von Unternehmen. Eine Selbstverständlichkeit. Eigentlich.

Andreas Teichert

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